Bereits vor dem Eingriff oder wenige Stunden danach werden Ihnen gerinnungshemmende Medikamente verabreicht. Diese werden als Spritze oder als
Kapsel verabreicht. Im Volksmund nennt man diese Wirkstoffe meist "Blutverdünner", was ihrer Wirkweise nicht ganz gerecht wird: Sie verdünnen nicht das Blut, sondern vermindern dessen Gerinnbarkeit, damit sich keine Gerinnsel (Thromben) bilden. Die gerinnungshemmenden Wirkstoffe reduzieren das Risiko, eine
Thrombose oder Embolie zu erleiden. Mediziner nennen diese Behandlung
"Vorbeugung venöser Thromboembolien". Unter diesem Begriff fassen sie Thrombosen und Embolien zusammen.